Allgemeines / Grundlagen

VORWORT
Die folgenden Darstellungen beruhen auf jahrzehntelangen praktischen Erfahrungen und einigen
tausend Anwendungen an Patienten. Das zugrunde liegende Konzept entwickelte sich in und nach
einer Lebensphase, in welcher außergewöhnliche Umstände bei mir zu einer Art „energetischen
Hypersensibilisierung“ führten. Ein Zustand, ähnlich dem des Dr. Edward Bach, dem Entdecker der
Bachblüten, dessen Hypersensibilität zur Entdeckung der weltberühmten Bachblüten führten.

Das Modell der Aetherfluide beansprucht nicht die alleinige und absolute Wahrheit zu sein. Die
verwendeten Begriffe stellen den Versuch einer allgemeinverständlichen Annährung an die
Terminologie zeitgenössischer Psychologie und Physik dar. „Psychisch“ und „geistig-seelisch“ z. Bsp.
werden synonym benutzt, wohl wissend, dass es Unterschiede zwischen ihnen gibt. Wirkprinzip,
Bauplan, Idee und Informationsfeld werden ebenso synonym verwendet. Es ist fast unmöglich, Dinge
präzise auszudrücken, die auf energetisch-geistiger Ebene angesiedelt sind, für die unsere heutige
Sprache keine allgemeinverständlichen Begriffe hat.

DIE GESCHICHTE DER AETHERFLUIDE
Neben unserer materiellen Wirklichkeit mit ihren meist bekannten naturwissenschaftlichen
Gesetzmäßigkeiten, gibt es eine geistige Wirklichkeit, deren Prozesse ebenfalls diesen und darüber
hinaus noch nicht erforschten Gesetzmäßigkeiten unterliegt. Zwischen der geistigen Welt und der
materiellen Welt besteht eine ständige Wechselwirkung. Bewusstsein kann mit materiellen, aber
auch mit geistigen Prozessen interagieren und direkten Einfluss auf jeden Bereich der Existenz
nehmen. Diese Sichtweise war eine unbewiesene aber allgemein anerkannte Tatsache, bis sie –
ungefähr in der Zeit der Renaissance – im Sinne der sogenannten „Aufklärung“ – aufgegeben wurde.
Der synergetische Blick für die Gesamtheit wurde durch den analytischen Blick für das Detail ersetzt.
Dass Wissenschaftler wie Niels Bohr, Erwin Schrödinger, Wolfgang Pauli, Rupert Sheldrake und
zahlreiche andere diese Sichtweise teilen, ändert nichts an ihrer Unbekanntheit und bleibt einer
kleinen Gruppe von Interessierten vorbehalten. Diese Wissenschaftler und Nobelpreisträger
beschrieben das, was wir „Informationsfeld“, „Quantenfeld“ oder „Nullpunktfeld“ nennen als ein
Feld der mentalen und physischen Wechselwirkungen. Rupert Sheldrake prägte dafür den Begriff
„morphogenetisches Feld“.
Der größte Teil der Menschheit geht, auf das Materielle fixiert, einäugig durchs Leben und hält die
sichtbare materielle Welt für die einzig existente. Für die geistige Welt ist er blind. Diesen „Blinden“
darf allerdings kein Vorwurf gemacht werden, denn die allumfassende Macht einer dogmatischen
Wissenschaftselite, die ihre konservativen, aber gut bezahlten Dogmen ungern aufgibt, gepaart mit
der, mit ihr verschwisterten, Wissenschaftspresse, die der Welt innovative Entdeckungen absichtlich
vorenthält, sorgt dafür, dass der breiten Öffentlichkeit wesentliche Informationen nur
fragmentarisch zur Verfügung gestellt werden.
Die Auswirkungen dieser informativen Blindheit bekommen wir heute allenthalben zu spüren. Eine
geistig seelische Verarmung und Verwahrlosung und eine chauvinistische Weltsicht, die sich fast
ausschließlich an maskulinen Prinzipien orientiert, sind die Folge. Daraus erwachsen Krankheit und
Leid – bzw. anders ausgedrückt: Krankheiten und Leiden, die durch eine ganzheitliche, synergistische
Sichtweise sicher längst kuriert sein könnten, wird Tür und Tor geöffnet.

GRUNDPRINZIPIEN DER ÄTHERFLUIDE
Alle existierenden Formen sind in einem universellen Bewusstseinsfeld gespeichert; d.h. alles, was in
der Natur materiell existiert, hat eine feinstoffliche, informative Entsprechung. Um es mit Plato zu
sagen: allen Dingen liegt ein Urbild, eine geistige Idee zugrunde, die sich nach geistigen
Gesetzmäßigkeiten aufbaut. Damit die Idee in die sichtbare Welt der Erscheinungen treten kann, sind
Prozesse notwendig. Diese Prozesse laufen autonom und ohne unser bewusstes Dazutun ab.
Dennoch ist es dem Menschen möglich, diese Prozesse zu erkennen und bei Bewusstwerdung
derselben zu steuern. Bisher war diese Möglichkeit üblicherweise nur wenigen Eingeweihten
vorbehalten und ohne ausführliche Geistesschulung fast unmöglich. Durch die Anwendung der
Aetherfluide werden diese Prozesse nun nutzbar, ohne dass eine genaue Kenntnis der Prozessabläufe
vorausgesetzt wird. Sie werden dem Anwender sozusagen durch das jeweilige Mittel zur Verfügung
gestellt und in Gang gesetzt.